Äpfel

Gartentipps – noch im Februar bis Anfang März 2014

Kontrolle der überwinterten Kübelpflanzen.

Fuchsien treiben bereits aus, dürres Laub entfernen. Ab A. März schneiden (je nach Bedarf auslichten und Rückschnitt). Langsam auch an das Umtopfen denken. Sollte im Laufe des März geschehen. Nach dem Umtopfen aber heller und wärmer aufstellen.

Orangen, Zitronen, Kumquats usw. wie geht es ihnen? Haben sie Blätter verloren? War es vielleicht zu warm und zu dunkel im Winterquartier?

Citruspflanzen wünschen einen hellen und kühlen Überwinterungsraum, etwa plus 5 – 10 Grad. Gießen nur sporadisch mit kalkfreiem Wasser. Falls schon länger nicht umgetopft, sollte dies im März geschehen, Das Substrat sollte lehmig also schwerer sein und kein Torf. Es gibt eigene Kübelpflanzensubstrate.

Immergrüne Gehölze – speziell Nadelgehölze in Trögen usw. immer wieder wässern!

Vergessen sie auch den Marillenbaum an der Hauswand nicht, er hat sicher trocken!

Da die Marillen dieses Jahr früher austreiben werden, sollten Maßnahmen ergriffen werden um den Austrieb hinauszuzögern. Den Stamm und die Basis der Äste mit Kalkmilch anstreichen, oder mit Jute bzw Material wie Zementsäcke (vorher aber gründlich reinigen!) umwickeln.

In der Wachau ist der Anstrich der Marillenbäume eine wichtige Maßnahme.

Nistkästen – säubern und aufhängen. Kästen für Höhlenbrüter (Meisen) Flugrichtung nach Osten ausrichten. Darauf achten, dass die Katzen nicht dazukommen (meist sind es die Nachbarkatzen…)

In Fach-und Lebensmittelmärkten werden immer wieder empfindlichere Zimmerpflanzen angeboten. Achten sie darauf, dass diese Pflanzen beim Heimtransport (kühle Temperaturen, die wie starke Zugluft wirken) keinen Schaden durch Kälteschock erleiden! Die Auswirkungen treten erst später auf.

Beispiel – Phalaenopsis –Orchideen.

Kräuter – die etwas empfindlicher sind jetzt schützen!

Thymian, Gewürzsalbei, Weinraute, Ysop usw in raueren Lagen mit Vlies oder Fichtenreisig abdecken. Die Gefahr besteht darin, dass in der Nacht Minusgrade auftreten, am Tag aber höhere Temperaturen und bereits stärkere Sonneneinstrahlung. Dadurch können die Zellen Schaden erleiden, die Pflanze geht ein. Dieses Problem werden wir bei späterem Kälteeinbruch (bis April-Mai möglich) auch bei anderen Pflanzen haben.

Schnitt

Jetzt sollte der Wein geschnitten werden. Anschließend Obstgehölze . Marille und Pfirsich erstam Schluss – gegen Ende März.

Ziersträucher

Frühblühende Sträucher wie Forsythie oder Flieder nach der Blüte schneiden.

Aber keinen Kugelschnitt, sondern auslichten. Bei Flieder normalerweisenurdie verblühten Teile herausschneiden. Ältere Sräucher könnten bis in das alte Holz verjüngt werden, sie treiben auch aus dem alten Holz sicher aus.

Rosen im Laufe des März schneiden.

Achten sie darauf, dass das abgefallene alte Laub gründlich entfernt wird , da Krankheitskeime darauf sein könnten.

Blumenbeete – seien es Sommerblumen- oder Staudenreste jetzt entfernen.

Dabei können noch reife Samen ausfallen, die später keimen. Solche Jungpflanzen ev. stehen lassen oder verpflanzen. Beispiel Ringelblume, Hornveilchen, Vergissmeinnicht, Klatschmohn usw.

Sie können mich gerne anrufen, falls sie Fragen haben    0664/8453287

Ing. Hansjörg Weratschnig – Obst-u. Gartenbauverein Imst